|
Leben mit einem Schädel-Hirn-Trauma
Fortbildungsreihe der Stiftung Ecksberg für Fachkräfte in der Arbeit mit dauerhaft hirngeschädigten Menschen
Für die folgenden Module können Sie sich hier online anmelden!
|
Modul 1
|
9.11.2006
9.00 - 16.30 Uhr
|
Bedarfsgerechtes Wohnen mit einer erworbenen Schädelhirn-Verletzung
Andrea Schariri
Teilbereichsleiterin SHT-Wohnen Heilerziehungspflegerin
|
Information zu
- verschiedenen erworbenen Schädelhirn-Verletzungen
- Aufnahmekriterien
- Ausschlusskriterien
- Kostenübernahme und Kostenträger
- Entwicklung des SHT- Bereichs
- HBM Einstufung
- interdisziplinärer Zusammenarbeit
Führung und Besichtigung durch die Wohnbereiche
Austausch über Besonderheiten und Ziele der Bewohner
|
10.11.2006
9.00 - 16.30 Uhr
|
Darstellung erworbener Hirnschädigungen
Dr. med. Ursula Arnold
Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie
Neurologin in der Tagklinik München Bogenhausen
|
Anatomische Bauprinzipien des Gehirns
Arten der Hirnschädigung
<ü>
Neuropsychologische Störungsbilder anhand von Fallbeispielen
Behandlungsprinzipien der neuropsychologischen Rehabilitation
|
|
Modul 2
|
18.01.2007 bis 19.01.2007
9.00 - 16.30 Uhr
|
Vom Umgang mit hirnverletzten Menschen
Susanne Ziegler
Diplom Psychologin,
Klinische Neuropsychologin
|
Neuropsychologische Einschränkungen und Störungen
Konfrontation und Unterstützung
Kompensation oder Wiederherstellung
Verhaltenstherapeutische Ansätze bei
- Gedächtnisstörungen,
- Antriebsminderung
Fallbeispiele
|
|
Modul 3
|
|
1. Tag
26.04.2007
9.00 - 16.30 Uhr
|
Gruppentraining sozialer Kompetenzen bei Patienten nach Hirnschädigung
Anne Schellhorn
Psychologische Psychotherapeutin,
Verhaltenstherapeutin,
klinische Neuropsychologin GNP;
Leiterin der Sozial- und Verhaltenstherapie mit dem Schwerpunkt Verhaltensstörungen im Krankenhaus München Bogenhausen, Abteilung für Neuropsychologie
|
Dieses Gruppentraining zur sozialen Kompetenz ist für die speziellen Belange hirn-geschädigter Patientinnen unter der Berück-sichtigung der einschränkten kognitiven Leistungsfähigkeit entwickelt worden.
Sowohl Patienten mit organischen Verhaltensänderungen wie reduzierter Impulskontrolle, verändertem Kommunikations- und Sozialverhalten, Antriebsminderung, reduzierter Krankheitseinsicht als auch mit ängstlich-depressiven Anpassungsstörungen oder Selbstunsicherheit können daran teilnehmen.
Kernstück des Kompetenzprogramms ist das Üben von angemessenem Sozialverhalten in Rollenspielen, um die Verhaltenskompetenz zu stärken.
Im Workshop werden die Programmmodule wie beispielsweise Abgrenzung selbstsicher - aggressiv, Konfliktlösung oder Kontaktaufnahme vorgestellt.
Die Teilnehmer des Workshops lernen die Rollenspieldurchführung mit Videofeedback kennen und sollten die Bereitschaft mitbringen, eigenes therapeutisches Handeln in Rollenspielen zu üben.
|
|
2. Tag
27.04.2007
9.00 - 16.30 Uhr
|
Gedächtnisstörungen nach Hirnschädigung Grundlagen, Diagnostik, Therapie
Dr. Uwe Schuri
Leitender Psychologe der Abteilung für Neuropsychologie am Klinikum Bogenhausen, München
Diplom Psychologe,
Klinischer Neuropsychologe GNP,
Psychologischer Psychotherapeut
|
Das Seminar beginnt mit einer Darstellung verschiedener Gedächtnisarten und –prozesse sowie neuroanatomischer Grundlagen. Darauf aufbauend werden typische Störungen des Gedächtnisses nach Hirnschädigung und deren Auswirkungen im Alltag beschrieben und diskutiert. Dabei wird besonders auf das Schädelhirntrauma eingegangen.
Im weiteren Verlauf beschäftigen wir uns mit Inhalten und Methoden der Gedächtnisdiagnostik und Möglichkeiten der Rehabilitation (realistische Ziele, Interventionsmethoden, Therapieorganisation).
|
|
Modul 4
|
25.06.2007
9.00 - 16.30 Uhr
|
Physiotherapie bei schädelhirnverletzten Menschen
Anja Müller
Physiotherapeutin,
Heilpraktikerin
|
Grundlagen neurologischer Behandlungsmethoden
Lagerung und Alltagsprogramm Rollstuhlfahrer
Grundübungen der oberen und unteren Extremitäten
Funktionstraining
|
26.06.2007
9.00 - 16.30 Uhr
|
Arbeiten in der Werkstatt nach einem SHT - Theorie und Praxis
Michaela Monassi
Diplom Sozialpädagogin,
Leitung Begleitender Dienst,
Päd. Beratung Kleingruppen SHT
Ludwig Strasser
Fachbereichsleiter Integration,
Fachkraft Arbeits- und Berufsförderung
|
Aufnahmevoraussetzungen, Eingangsverfahren
Realistische Möglichkeiten des Berufslebens nach SHT
Arbeitsplatzgestaltung
Bedeutung von Ergonomie, Hilfsmittel und Vorrichtungen
|
|
Modul 5
|
27.09.2007 bis 28.09.2007
9.00 - 16.30 Uhr
|
Behinderte Sexualität nach SHT
Werner Franger
Diplom Pädagoge,
Familientherapeut
|
Moralische und rechtliche Fragen zum Thema Sexualität
Reflexion von Bedingungen bei geistiger und körperlicher Einschränkung
Sexualpädagogische Fragestellungen
Fallbeispiele aus der Arbeit mit Menschen mit dauerhafter Hirnschädigung
|
|
Modul 6
|
22.01.2008 bis 23.01.2008
9.00 - 16.30 Uhr
|
Angehörigenarbeit
Konstruktive Gespräche mit Angehörigen von SHT - Patienten führen
Christine le Coutre
Diplom Psychologin,
Personzentrierte Gesprächsführung,
Gesprächspsychotherapie HPG
|
Verfahrene Situationen, Konflikte oder emotional überladende Gespräche treten im Kontakt zu Angehörigen von Menschen mit erworbener Schädelhirn Verletzung auf.
In der Fortbildung soll gelernt werden, diese zu erkennen und konstruktiv zu nutzen sowie Verständnis für die Betreuungssituation in der Einrichtung bei den Angehörigen zu wecken, um zu Gunsten des betroffenen Menschen zusammenzuarbeiten.
Dabei ist es wichtig sich die Situation der Bewohner und deren Angehörigen genau zu betrachten und zu verstehen, um mit den Angehörigen optimal und konstruktiv kommunizieren zu können.
Methoden:
Vermittlung von kommunikations-theoretischen Grundlagen
Erlernen von Techniken der personzentrierten Gesprächsführung in Rollenspiele anhand von vorgegebenen oder eigenen Fallbeispielen
|
Organisation und Anmeldung:
Maria Schmitt, Fortbildung Stiftung Ecksberg
Fon: 08631/617-114 - EMail: fortbildung@ecksberg.de
Seminarort: Stiftung Ecksberg, Ebinger Str. 1, 84453 Mühldorf
Kosten: 180 Euro pro Modul; 1000 Euro für die gesamte Fortbildungsreihe; Module können einzeln gebucht werden
Anmeldung:
Für die Anmeldung nutzen Sie bitte unsere Online-Anmeldung oder Sie senden uns das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular per Fax oder Post zu.
|