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PROJEKTTAGEBUCH
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WORKSHOP
GIPS
Workshopleiter_
Angelika Hacker
Anita Riedelsheimer
Christine Piffath (Mittwoch Nachmittag)
Erster Tag Dienstag der 03. September |
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Anita Riedelheimer
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Teilnehmer_
Albert Fußeder, Edith Michels (vormittags),
Rosana Tilger, Kathleen Schindler
(nachmittags), Angelika Hacker,
Anita Riedelsheimer
Wir haben 2 Probetöpfe mit Gips verkleidet um Gefühl für
die Handhabung des Materials zu bekommen, sowie die richtige
Konsistenz des Gipses herauszufinden.
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Angelika Hacker
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1.
Werkstück- Stuhl
Es wurden verschieden große Stücke Stoff zugeschnitten, bzw.
gerissen. Wir tauchten es in den frisch angerührten Gips. Die Verarbeitung
musste rasch vor sich gehen, da der Gips sehr schnell erhärtete. Es
entstand während des Vergipsens des Stuhls an den Fußenden Löwenpranken
(Angelika).
Zur Ergänzung beschloss die Gruppe, dem Stuhl noch an der Lehne ein
Ohr, sowie an der Sitzfläche den Löwenschwanz anzubringen.
Zur Krönung des Löwen wurde noch eine Krone
angebracht. |
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Albert beim Bemalen
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2.
Werkstück- Tisch
Um die im Stuhl entstandenen tierischen Elemente im Tisch fortzusetzen,
beschloss die Gruppe, eine Schlange am Fuß des Tisches hochklettern
zu lassen. Die Stabilität der Schlange entwickelte sich als Problem.
Da diese zwischen Sockel und Tischplatte ein Stück frei hängt,
mussten wir ein Drahtgerüst einbauen. Der erste Versuch (der vom Fernsehen
gefilmt wurde), war unserer Ansicht
nach nicht stabil genug, beim zweiten Anlauf klappte es dann.
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Der Gips wird modelliert
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Zweiter
Tag Mittwoch der 04. September
Teilnehmer_
Albert Fußeder, Elfriede Kubitschek,
Angelika Hacker (vormittags), Christine
Piffath (nachmittags), Anita Riedelsheimer
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Christine hat den Durchblick
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Vormittag:
Ideensammlung mit Hilfe des Ausstellungskatalogs von Niki de Saint Phalle.
Stuhl und Tisch wurden mit Hilfe von Schleifpapier, Bürste und Schleifklotz
gesäubert. Grobe Unebenheiten, sowie überschüssigen Gips
haben wir mit einer Metallspachtel entfernt. Wir bearbeiteten Stuhl und
Tisch parallel. Risse wurden mit Acryl "verfugt". Erstanstrich
beider Werkstücke mit Fassadenfarbe konnten wir
vor dem Mittagessen abschließen.
Nachmittag:
Zweitanstrich der beiden Werkstücke mit Fassadenfarbe.
Materialrundgang im Haus. |
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Wie machen wir das jetzt
? |
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Die Gruppe war sich einig versch. Materialien in die Werkstücke einzubauen.
Wir sammelten gemeinsam Teile aus Metall, Wurzelstöcke, Fliesen, Flaschen,
buntes Glas, Muggelsteine,
Fliesen, Spiegel,...
Bei einer Tasse Kaffee aus einiger Entfernung zum Werkstück beratschlagten
wir, welche Materialelemente wo am besten
wirken und hinpassen. Mit Hilfe von Acryl befestigten wir buntes Glas, Fließenbruch
und z.B. einen Metallspitz für das Ohr des Löwen. Albert hat sich
für morgen im Ytong- Workshop
angemeldet. Da er sich während der letzten zwei Tage sehr engagiert,
war es uns Anleitern sowie auch ihm selber sehr wichtig, auch in der farblichen
Gestaltung mitzuwirken. |
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Der Schlangentisch
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Dritter Tag Donnerstag der 05. September
Teilnehmer_
Albert Fußeder, Anita Grill, Christine Heindl,
Edith Michels, Rosana Tilger, Angelika
Hacker, Anita Riedelsheimer
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Der Schlangentisch und
Lion King |
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Vormittag:
Albert malte vor Beginn des Workshops an der Schlange weiter und ging dann
zur Bildhauerei. Nochmals Ideensammlung im Ausstellungskatalog von Niki
de Saint Phalle über die Farbgestaltung der Werkstücke. Jeder
Mitarbeiter des Workshops zählte bestimmte Farben, Formen und Muster
zu seinen Favoriten. Ran an Pinsel und
Farbtöpfe!
Heindl Christine malte (nach Rücksprache mit Albert) die Schlange im
Kringelmuster fertig. Rosana und Edith entschieden sich für die Gestaltung
der Tischdecke. Sie brachten blaue Ornamente an. Auf der Anderen Seite der
Decke fing Anita zusammen mit Angelika mit einem roten Phantasiemuster an.
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Nachmittag:
Wir beschlossen, den Tisch vorerst abzuschließen und mit der Gestaltung
des Stuhls anzufangen. Mit einigem Abstand zum Tisch fielen uns nach mehrere
Dinge
auf, die ergänzt werden können. Muggelsteine für die Augen,
sowie die Teile der Wurzelstücke wurden mit Hilfe von Acryl angebracht.
Für die Sitzfläche des Stuhls wählte Christine kunterbunte
Rechtecke, Anita für die Lehne verschiedenfarbene Schindel und Edith
bemalte die Krone in Gold. Anita war es wichtig einen Teil Rosa zu gestalten.
Sie mischte sich die Farbe und bemalte die Rüschen der Sitzfläche.
Mit einem Tuch wischte sie die Farbe aus den Falten wieder raus, damit diese
besser zur Geltung kommen. Da die Farbe auf einen Fuß des Stuhls tropfte,
gestalteten wir
diesen mit rosa Flecken. Christine brachte an der Rückseite des Stuhls
noch blaue
Ornamente an. Edith vergoldete noch Quaste und die Krallen der Löwenpranken.
Anita Riedelsheimer vollendete den Stuhl, indem sie noch stilecht grüne
Blümchen auf die Sitzfläche malte, die farblich wunderbar mit
den grün umrandeten "rosa Leopardenflecken" harmonierten.
Endresultat des 3. Tages:
Wir stellten fest, dass wir Anleiter uns in der farblichen Gestaltung verlieren
könnten.
Die Werkstücke zu lackieren haben wir uns bis nach der Vernissage aufgehoben.
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Resümee
der 3 Tage des Gipsworkshops:
Im Umgang mit Gips wurde von allen Mitarbeitern schnell Gefühl für
die Handhabung und die richtige Konsistenz des Gipsbreis entwickelt. Albert
wollte anfangs nicht mit Gips arbeiten, da er sich auf Ton eingestellt hatte.
Er war mit vollem Einsatz, guten Ideen und Geschick dabei. Obwohl das Arbeiten
mit dem Material Gips im Gegensatz zu Ton etwas nasser, schneller und zum
Teil mit vollem Körpereinsatz stattfand, gefiel es Albert sehr. Er
meinte, er konnte es sich anfangs nicht vorstellen aber ihm gefalle das
arbeiten mit Gips sehr gut und freue sich schon auf morgen.
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Edith
hielt trotz Abneigung zum nassen und batzigen Gips den ganzen Vormittag
durch. Nachmittags kam sie nicht mehr zum Workshop. Ideen von den Mitwirkenden
wurden vom Rest der Gruppe überdacht, evtl. Verbesserungsvorschläge
gemacht und verwirklicht. Wir stellten fest, dass wir Anleiter uns in
der farblichen Gestaltung verlieren könnten.
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Anita
Riedelsheimer
Angelika Hacker
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