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i n f o   z u m   w o h n p r o j e k t
t h e o r e t i s c h e r   H i n t e r g r u n d
A b l a u f p l a n
z u   d e n   e i n z e l n e n   P r o j e k t e n
P r e s s e
w i r   d a n k e n  . . .
K o n t a k t
z u m   A n f a n g

PROJEKTTAGEBUCH

  WORKSHOP SCHWEISSEN

Workshopleiter_
Hilarius Häußler

Teilnehmer: Veit Eberl, Josef Lechner und Thomas Matheisl
 
Hilarius Häußler
  Drei Teilnehmer, das ist eine ideale Anzahl für den relativ gefährlichen Workshop Schweißen. Bei uns war es von Anfang an sicher, dass wir draußen vor der Garage unseren Arbeitsplatz hatten. Wir arbeiteten mit einem Elektroschweißgerät. Die Schutzschirme und die grünen Arbeitsoveralls waren bei uns ein muss. Wir wurden daher von den anderen TeilnehmerInnen als die "Marsmänner" bezeichnet.


 
Sepp probiert es
  Um Verletzungen der Augen vorzubeugen, gab jeder Teilnehmer bevor er die Elektrode zum Schweißen ansetzte das laute Kommando "Schweißen", so wusste jeder dass es nun wichtig war die Schutzschirme zu benützen. Dies war unsere einzige Regel, und die Einhaltung klappte immer. Wir arbeiteten sehr konzentriert und diszipliniert.



Wir versuchten an jedem der drei Tage eine gewisse Workshopkultur zu etablieren.
 
Teamwork
  Der Morgen begann immer erst mit dem Umziehen und dem Zurechtlegen der Werkzeuge. Dann wurde erst einmal eine gemütliche Zigarette geraucht. Wir schauten uns das Material, das reichlich vorhanden war an, jeder äußerte seine Ideen, Vorschläge und Gedanken. Im letzten Schritt legten wir uns auf eine Idee fest, die wir in die Realität umzusetzen versuchten. Wir nahmen die Eisenteile in die Hände und arrangierten sie auf der eisernen Grundplatte. Ausgehend von einer stabilen Grundstruktur entwickelten wir die Skulptur weiter.
 
Die Ergebnisse
  Am Dienstag den 3. September 2002 wollten wir eine völlig zweckfreie Maschine entwickeln und wir entschieden und für ein Windspiel das aus einer Kegelform entstand. Am Nachmittag schweißten Sepp und Veit schon selbstständig.

Am Mittwoch den 4. September 2002 hatte ich Sepp und Thomas im Team. Wir entschieden und für die gegenständliche Form einer Sonnenblume. Davon platzierten wir drei verschiedengroße auf einer Eisenplatte. Die Blütenblätter machten wir aus massiven Eisennägeln. Thomas platzierte die schwungvollen Blätter. Auch Thomas probierte es selbstständig zu schweißen.
 
Veit schleift an der Tür des Lebens
 
Für den Donnerstag den 5. September 2002 nahmen wir, Veit, Thomas und ich, uns nicht mehr allzu viel vor. Thomas meinte, dass wir ganz schön "übercreativiert" wären. Dennoch wollten wir unbedingt das schöne Eisenschloss in einer Skulptur integrieren. So kamen wir auf die "Tür des Lebens" mit den Eisennägeln auf der Schwelle. Das Türschloss hingen wir an vier Drähten, völlig frei, in den Türrahmen.
 
Sepp und Tom
 

Ich war überrascht von den genialen und hintergründigen Ergebnissen unseres Workshops. Doch am meisten beeindruckte mich der lockere und doch disziplinierte Umgang mit den risikoreichen Metallbearbeitungswerkzeugen.

Hillarius Häußler

 
Vogelperspektive
       

 
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